Den Startpunkt meiner 3 wöchigen Exkursion durch Amerika war Las Vegas. Leider war mein zweiter Besuch in der Glitzerstadt weniger berauschend als mein erster vor 3 Monaten. Dieses Mal konnte ich nämlich nicht im 4 Sterne Hotel Treasure Island residieren sondern musste mich mit dem Autorücksitz meines Midsize SUV´s auf einem Mc Donalds Parkplatz begnügen. Ich wählte diesen Ort für meine Nächtigung, da er 24 Std. geöffnet und videoüberwacht ist. Ich wollte eigentlich sofort nach meiner Ankunft mit meinem Mietwagen aus der Stadt verschwinden, jedoch hatte meine Fluggesellschaft mein Gepäck in Chicago vergessen. Ein Motel ausserhalb vom Strip war mir mit 60 bis 70 Dollar zu teuer und außerdem rieten mir Tankstellenbesitzer und Mc Donald´s Personal von diesen Schlafgelegenheiten ab. Zu viele Banden und Drogendealer hausen in diesen Stadtteilen. Also wieder eine Erfahrung mehr in meinem Leben.
Gott sei Dank wurde ich am nächsten Tag erlöst und mein Gepäck traf endlich ein. Erster Station war das Death Valley. Auf dem Weg dorthin kam ich am Red Rock Canyon vorbei.
Danach ging es ins Death Valley. Leider war ich durch das Gepäckthema etwas in zeitlichen Verzug geraten und konnte nicht die ganzen kleinen Besonderheiten (Mosaik Canyon, Golden Canyon, ...) des Valley´s mir ansehen. Der Weg zum tiefsten Punkt des nordamerikanischen Kontinents war durch den Sonnenuntergang besonders schön, die Felsen leuchteten in allen Farben. Leider war meine Camera nicht in der Lage dieses Farbenspiel bei Dämmerlicht einzufangen.
Nach diesem Geschmackserlebnis mache ich mich auf den Weg zum Telescope Peak, dem höchsten Punkt des Death Valleys mit 3366m. Zuerst einmal wird die Nacht aber in einem angenehmeren Klima verbracht als im aufgeheizten Tal.
Wildrose Campground
Wenigsten braucht man sich selten um schlettes Wetter im Death Valley sorgen. Der nächste Tag startet wieder einmal bei blauem Himmel.
Früher wurden hier die Bäume abgeholzt und Kohle daraus gemacht. Man riecht den Qualm in den Charcoal Kilns immer noch.
Auf meinem Weg nach oben kam ich an Vertretern einer der ältesten Baumarten der Welt vorbei, die Bristlecone Pine. Leider sind sie nicht ganz so alt, wie ich zuvor in Erfahrung brachte, alte Forschungsergebnisse waren nämlich etwas überoptimistisch. Aber 4000 bis 5000 Jahre sind ja auch ok. Also einfach ignorieren was ich im Video über das Alter sage.
2901 Jolly Road, Apartment 202, Lansing, Michigan 48910, United States
Fraunhofer USA, Inc. Absolviere hier mein 2tes Praktikum.
Ziel: Auf die wichtigen Dinge in meinem Studium konzentrieren.
Aber natuerlich auch arbeiten und lernen....
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