Mittwoch, 18. Juni 2008

New York City

Wichtig! Ein New Yorker ist ein New Yorker und kommt aus New York, NICHT aus Amerika! Ähnlich wie ein Bayer aus Bayern kommt und NICHT aus Deutschland! Jetzt wird es einem vielleicht klarer was ich ausdrücken will.

Wir hatten unser Hostel mitten in China Town mit riiiiiiiesen Bett, Fernseher, Waschbecken für 2 Leute und $38 pro Nacht, Etagen Dusche/Klo versteht sich, gebucht. Aber im Endeffekt war es dann auch ganz ok. Nur ein so ein alter Chinese wollte am Sonntagmorgen nicht von der Toilette weichen und hatte nicht mal abgesperrt. Ich musste unbedingt und der Typ liest gemütlich seine Zeitung auf Schüssel, während ich von Etage zu Etage renne und versuche eine freie Toilette zu finden.


Hier ist wirklich alles chinesisch und braucht nicht zu glauben, mit Englisch recht weit zu kommen.

Hier gehts auf der Brooklyn Brigde rüber nach Manhattan. Ist ein bischen größer als der Datzlhofer Wurm Zuhause.



Ihr kriegt uns nicht !!!


Nach der anstrengenden Fahrt gings erst einmal zum Brotzeit machen. Jens gegenüber von mir hat eine alte Schulfreundin (Anne) in Brooklyn, welche mit ihrem Freund aus Paraguay dort eine kleine Restaurant & Bar (http://www.tipicobk.com/) betreibt.


Im kleinen Hinterhof wurde dann Schutz vor der Sonne gesucht. NY liegt auf gleicher Höhe wie Rom, dementsprechend strahlt der Stern!

Anschließend haben wir eine Runde durch den Stadtteil von Brooklyn gedreht, wo Anne wohnt. 90% der Bewohner hier sind zwischen 20 und 30 Jahren und sehr viele sind Künstler, d. h. vom Töpfer bis zum Maler, Musiker bis zum Designer, hier ist alles vertreten.

Um nicht aufzufallen, mussten wir uns natürlich anpassen ...

Es gab auch eine kleine Brauerei in der man vor Ort das Bier probieren konnte. Diese war nachmittags um 16 Uhr rappelvoll.

Die Brauereikatze liess vom Treiben kaum beeindrucken. Deutsches Veterinäramt lässt grüßen!


Die Schuhe an den Leitungen haben eine geschichtliche Bedeutung. Hier konnte man Drogen kaufen. Aufsteigende weisse Tauben hingegen, warnten die Dealer vor der Polizei.

Hier entsteht ein Park, mit direktem Blick auf die Skyline von Manhatten.


So sieht typischerweise das Straßenbild von Brooklyn aus.


So sehen typischerweise die Dächer von Brooklyn aus. Party every day. Das ganze Viertel verbringt den Sommer auf den Dächern.


In der Nacht hat uns dann Anne mit ihrem Freund Rodrigo auf eine Kneipentour mitgenommen. Wir hatten echt Glück einen Insider fürs NYer Nachtleben zu haben.

Und so sehen wir typischerweise aus, nach der Kneipentour!

Auf dem Nachhauseweg sind wir dann noch auf die kleinen Untermieter von NY gestoßen. Statistisch kommt in New York auf jede Ratte, ein New Yorker, eh anders rum, oder egal! Für Großstädte eine normale Zahl. Dunkelziffer unbekannt!

Nächster Tag, rein in die City. Ground Zero. Passend zur Baustelle im Kopf.


Ablegestelle für Liberty Island

Spiderman muss ja auch irgendwie seinen Lebensunterhalt bestreiten.


Das ist Anblick der Kreuzfahrtschiffe beim Einlaufen in den Hafen.



Fifth Avenue

Central Park





Jam Session






Nachts ging es zum Rockefeller Center




und zum Time Square



Am letzten Tag gings an den Strand von Coney Island. Leider blies der Wind so stark, es war unmöglich in Richtung Meer zu gucken. Das war kein Peeling mehr, sondern Sandstrahlen.


Der Life Guard musste einpacken wie Kenny von South Park. Ihm hätte es in der Höhe die Haut abgezogen.


Rodrigo


Anne


Ich


Soviel Flüssigkeitsverlust in der Sonne muss ausgeglichen werden. Rodrigo, ganz Südamerikaner, wusste wo wir die Lösung des Problems bekommen.
Astroland ist ein alter Vergnügungspark am Strand, welcher aber leider und zum Protest der Anwohner nur noch dieses Jahr besteht. Die Miete für den Platz wird zu teuer. Dieses Jahr wurde schon aus Spenden finanziert. 2009 ist dann Schluß. Er soll einem neuen Park weichen, welcher bestimmt teurer, eher touristisch genutzt und nicht mehr den Flair des alten Rummelplatzes versprüht.


Die Holzachterbahnfahrt war echt geil. Rodrigo meinte, solange es rattert und scheppert ist alles ok. Schlimm wirds erst, wenn man nichts mehr hört.

Hier bin ich bei der Arbeit!


Für alle, die mit mir in Brasilien waren. Rodrigo ist ein typischer Südamerikaner, sagen wir mal ein 70% Carlos. Ihr wisst damit was ich meine.

Auf der Heimfahrt mit der Bahn gabs nochmal schöne Bilder von Manhattan und dem Wahrzeichen der Stadt in der Ferne.



Im Tipico gabs dann nochmal ne kurze Stärkung. Zur gleichen Zeit war wieder Party auf den Dächern angesagt. Dass musste ich mir mal genauer ansehen. Das komisch schmatzende Hintergrundgeräusch bin ich und mein Sandwich.



Also von allen Städten, welche ich bisher besucht habe, war NY am interessantesten. Da kann man locker 2 Wochen verbringen, nur um die wichtigsten Sachen gesehen zu haben. Natürlich war unser großer Vorteil die beiden ortskundigen Begleiter.
Danach standen erstmal wieder 13 Std. Heimfahrt auf den Plan. Wir kamen um 7 Uhr morgens Zuhause an und um 8 Uhr ging die Arbeit los. Ich glaube an diesem Tag meine durchschnittliche Produktivität nicht ganz erreicht zu haben. Egal! Diese WE war es wert. Und im September komme ich ja wieder, mit deutscher Verstärkung!

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