Nun, nächste Woche gehts nach NY. Da können wir doch dieses WE nicht Zuhause bleiben. Nach Detroit, war ein Besuch in der nächst größeren Stadt fällig. Chicago liegt ca. 4 Autostunden entfernt und sollte seinen guten Ruf als saubere, wohlhabende Stadt gerecht werden.
Aber wie das so ist bei spontanen Aktionen, gab es bereits beim Mietwagen erste Probleme. Verdammt, weiß! Es ist so schwierig Heutzutage gutes Personal zu bekommen. Ich wollte eine SCHWARZE LIMO! Ist doch nicht so schwer, oder? Wie soll man denn da standesgemäß verreisen können. Ein weißes Auto hab ich auch Zuhause.
Nach kurzem hin und her, kam dann doch noch die SCHWARZE LIMO und so konnten wir unsere Reise starten.

Erstmal ein bisschen durch die Straßen schlendern.
Hier wurden einige Dutzend Oldtimers für einen Gangster Film herangeschafft. In dem Film soll Johnny Depp die Hauptrolle haben. Da Chicago die Gangster Hauptstadt Amerikas "war," ist die Kulisse natürlich wie dafür geschaffen.
Rudi is schon wieder horny!
Zeit die Gemüter bei einem kühlen Bier etwas abzukühlen.
Anschließend ließen wir uns selbst auf eine gut 1 stündige Gangster Bustour entführen, in der uns das chicagoer Gangsterleben des letzten Jahrhunderts geschildert wurde. Mit allen Gangsterbossen, ihren Gangs und teilweise freischaffenden Auftragskillern.
Aussicht vom derzeit höchsten Gebäude der USA, dem Sears Tower.
Das Nachtleben in Chicago ist recht bunt. Eine Bar allerdings machte uns stutzig. Der Frauenanteil betrug gut 90%. War schon etwas unheimlich. Später stellte sich heraus, das es sich dabei um eine Schwulenkneipe handelt. Kein männlicher Amerikaner, der was aus sich hält, würde einen solchen Laden freiwillig betreten. Genau aus diesem Grund können hier die Frauen ungestört abfeiern.
In einem Irish Pub ließen wir uns dann nieder. Hatten sogar dt. Bier da. Hacker-Pschorr.
Am Sonntag war das Wetter nicht mehr ganz toll, aber es reichte um unsere Stadttour fortzusetzen.
Ein zweiter Besuch würde sich auf jedenfall lohnen. Es gibt noch einige Sehenswürdigkeiten die wir bis jetzt mit unserer Anwesenheit verschont haben.



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